Shiatsu 
Shiatsu wird auf einer Matte auf dem Boden praktiziert. Behandelt wird mit den Händen (Fingern und Handballen), aber auch mit den Ellenbogen und Knien.
Neben sanften rhythmischen, werden auch tiefer wirkende Techniken sowie Dehnungen und Rotationen eingesetzt. Der Praktiker nutzt dabei sein eigenes Körpergewicht und arbeitet vor allem aus der Körpermitte (japanisch: Hara, chinesisch: Tan Tien) heraus.
Die Behandlung erfolgt mit leichter Bekleidung.
Zur Steigerung des Wohlbefindens und zur Entspannung kann die Behandlungsdauer je nach Wunsch vereinbart werden.
Bei einem vorliegenden Beschwerdebild werden in der Anamnese, die ca. 1/2 bis 1 Stunde dauert, vom Patienten die Symptome geschildert. Daraus ergibt sich dann die Form und Dauer der Behandlung.
Auch hier können sich wieder Folgetermine ergeben, die mit dem Patienten vereinbart werden.
Indikationsliste für Shiatsu
- Psychosomatische und funktionelle Erkrankungen
- Störungen auf Grund emotionaler Imbalancen oder stressbedingter Zustände wie:
- Schlaflosigkeit
- Angstzustände und Depressionen
- Muskuläre Spannungen
- Verdauungsstörungen
- Essstörungen
- Kopfschmerzen / Migräne
- Menstruationsbeschwerden
- Erschöpfung
- Nervosität
- Schlechte Abwehrlage des Organismus/ Infektanfälligkeit
Da direkt auf den betreffenden Strukturen des Bewegungsapparates gearbeitet wird, sind sämtliche Störungen des Bewegungsapparates ideale Indikationen, wie z.B.:
- Rückenschmerzen auf jedem Niveau
- Verrenkungen und Verstauchungen
- Gelenkbeschwerden
- Schulter-Nackensteifigkeit
- Bandprobleme
- Schleimbeutelentzündungen
Kontraindikationen für Shiatsu sind:
- Schwere Osteoporose
- Wunden
- Frakturen
- Varizen
- Operationsnarben und Verklebungen
- Entzündete Gelenke
- Gerötete und entzündete Hautgebiete
- Schwangerschaft, Geburtsvorbereitung und Geburt sind wunderbare Indikationen für Shiatsu