Akupunktur                                                                                                 


Die Akupunktur ist ein Behandlungskonzept der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin). Sie wird bei akuten wie auch chronischen Krankheitszuständen je nach Schweregrad unterstützend zu ärztlichen Betreuung eingesetzt.

In der Akupunktur wird die Existenz von 361 Akupunkturpunkten angenommen, die auf den Meridianen angeordnet sind. Demnach gibt es zwölf Hauptmeridiane, die jeweils spiegelbildlich auf beiden Körperseiten paarig angelegt sind, acht Extrameridiane und eine Reihe von so genannten Extrapunkten. Nach Meinung der Traditionellen Chinesischen Medizin wird durch das Einstechen der Nadeln der Fluss des Qi (Lebensenergie) beeinflusst.

In der Anamnese, die ca. 2 Stunden dauert, werden vom Patienten die Symptome geschildert. Die Pulsdiagnose sowie die Zungendiagnose rundet das Symptomenbild des Patienten ab. Durch das Setzen der Akupunkturnadeln wird die Behandlung eingeleitet. Mit einer Ruhephase von ca. 20 bis 30 min. endet dann die Behandlung.

Die Folgebehandlungen sollten dann wöchentlich stattfinden. Kürzere oder längere Abstände zwischen den einzelnen Konsultationen werden mit dem Patienten abgesprochen.


Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat für folgende Erkrankungen die Akupunkturtherapie empfohlen:

-                      Atemwegserkrankungen

-         Akute Sinusitis

-         Akute Rhinitis

-         Erkältungen

-         Akute Tonsillitis

-         Akute Bronchitis

-          Bronchialasthma (besonders bei Kindern und Patienten ohne Begleiterkrankungen)

-                      Augenerkrankungen

-         Akute Konjuktivitis

-         Retinitis

-         Myopie (bei Kindern)

-         Katarakt

-                      Munderkrankungen

-         Zahnschmerzen

-         Schmerzen nach Zahnextraktion

-         Gingivitis

-         Akute und chronische Pharyngitis

-                      Magen- und Darmerkrankungen

-         Oesophagus- und Cardiaspasmen

-         Schluckauf

-         Gastroptosis

-         Akute und chronische Gastritis

-         Gastritische Hyperazidität

-         Chronischer Duodenalulcus (Schmerzerleichterung)

-         Akuter Duodenalulcus (Ohne Komplikationen)

-         Akute und chronische Colitis

-         Akute bakterielle Dysenterie

-         Ostipation

-         Diarrhoe

-         Paralytischer Ilius

-                      Neurologische und Skelettmuskelerkrankungen

-         Kopfschmerzen

-         Migräne

-         Trigeminusneuralgie

-         Facialisparese (Frühstadium, d.h. innerhalb 6 Monaten)

-         Paresen nach Schlaganfall

-         Periphere Neuropathien

-         Folgen von Poiomyelitis (Frühstadium, d.h. innerhalb 6 Monaten)

-         Morbus Menière

-         Neurogene Blasendysfunktion

-         Nächtliche Enuresis

-         Interkostalneuralgien

-         Hals-, Arm-Syndrom

-         „frozen shoulder“

-         Tennisellenbogen

-         Scatica

-         Tiefe Rückenschmerzen

-         Ostearthritis

-                     Unterstützung bei Suchtproblemen (Nikotin, Alkohol, usw.)